KG Wohlgemut e.V. 1910 Kruft



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Anlässlich der 111 Jahre KGW hier ein paar Erinnerungen


Unsere Prinzenpaare

Rückblick auf die letzte Party











Aktuelle Infos zu unserer Mitgliederversammlung

Anlässlich der andauernden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen
haben wir im Vorstand zu Gunsten des Vereins einstimmig beschlossen
die diesjährige Jahreshauptversammlung mit den anstehenden Neuwahlen auszusetzen und dann im Frühjahr 2021 durchzuführen.
Diesen Entschluss haben wir nach Rücksprache mit dem zuständigen Rechtspfleger getroffen
um mit Schwung in die Planung für unser 111. Jahr zu gehen.
Selbstverständlich werden sowohl Kassenbericht als auch Geschäftsbericht erstellt und können auf Wunsch eingesehen werden.
Wir wünschen unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Vereines alles Gute und viel Gesundheit für die Zukunft
und freuen uns auf ein Wiedersehen in der nächsten Session.

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Der Karneval - Bedeutung und Geschichte

Als Karneval, Fasching oder Fas(t)nacht wird traditionell die Zeit der Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und Lebensfreude vor Beginn der christlichen Fastenzeit bezeichnet.
Es ist die Idee der Gleichheit aller Menschen, die den Karneval im Innersten kennzeichnet. Bereits vor 5000 Jahren wurden Vorläufer des Karnevals gefeiert, die alltägliche Hierarchien umkehrten und den Untertan auf eine Stufe mit seinem Herrn stellten.

Das erste bekannte Fest dieser Art gab es im 3. Jahrtausend v. Chr. im Zweistromland. Unter dem Priesterkönig Gudea wurde sieben Tage lang die Hochzeit eines Gottes gefeiert. Eine Inschrift aus dieser Zeit bestätigt das Prinzip der Gleichheit.

In allen Kulturen des Mittelmeerraumes, wie in Ägypten oder in Griechenland, lassen sich ähnliche Feiern nachweisen. Auch die Römer feierten die Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturn. Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, tanzten und aßen gemeinsam, und überschütteten sich mit kleinen Rosen, aus denen wahrscheinlich das bekannte Konfetti entstand. Auch farbenprächtige Umzüge wurde bereits von den Römern organisiert.

In keltischen Riten feierte man den Wechsel vom kalten Winterhalbjahr in das warme und fruchtbare Sommerhalbjahr, in dem man sich als Geister, Kobolde und unheimliche Gestalten aus der Natur verkleidete und mit Holzstöcken wild um sich schlug, um den Winter zu vertreiben.

Im Mittelalter feierte man in Europa - zwar in Kirchen, jedoch nicht kirchlich - "Narrenfeste" vom 12. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der höheren Geistlichkeit.

Wie der Name schon sagt, bezeichnet das Wort "Fastnacht" ursprünglich den Abend vor dem Beginn der Fastenzeit. Seine Bedeutung im christilichen Kontext geht auf das Zwei-Staaten-Modell des Augustinus zurück. Er unterschied zwischen der civitas diaboli, dem Staat des Teufels und der civitas dei, dem Gottesstaat. Die Fastnacht stand symbolisch für die Herrschaft des Teufels - ihre wilden Feiern und ausschweifenden Gelage wurden von der Kirche als mahnendes Negativbeispiel geduldet. Mit dem Aschermittwoch endete dann diese sündenvolle Periode und der Staat Gottes hielt wieder Einzug, der nun mit dem reuigen Akt des Fastens begrüßt wurde. So symbolisieren diese zwei Zeiträume gemeinsam den Kreislauf von Sünde, Reue und Vergebung.

Die Reformation schaffte die vorösterliche Fastenzeit für den protestantischen Teil der Christenheit ab. In diesem Zusammenhang verlor auch die Fastnacht ihren Sinn, und die fastnächtlichen Bräuche überlebten fast nur in den katholische geprägten Orten.

Im Barok und Rokoko wurden überwiegend auf Schlössern und Fürstenhöfen Maskenbälle gefeiert, die allerdings von der italienischen Commedia dell'Arte inspiriert waren und somit in einer anderen Tradition standen, als die Fastnachtsfeste.

In den Städten waren es, bis zum Ende des 18. Jhr., die Handwerkszünfte, die die Form des Karnevals bestimmten. Sie veranstalteten so genannte Banden, also Aufführungen, die Verkleidung und Fastnachtsschauspiel miteinander verbinden. Diese Spiele fanden auf offener Straße statt, insbesondere vor den Häusern reicher Bürger. Im frühen 19. Jahrhundert übernahm insbesondere im rheinischen Raum das Bürgertum die Festveranstaltung, da Zünfte durch die Französische Revolution und  den Einmarsch von französischen Truppen unter Napoleon an Bedeutung verloren bzw. aufgelöst wurden. Zur Wiederbelebung der alten Tradition wurde im Jahre 1923 in Köln eine neue Straßenfastnacht gegründet - "Der heutige Karneval!"

Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt heutzutage in den deutschsprachigen Gebieten traditionell der Dreikönigstag. In der jüngeren Vergangenheit hat sich allerdings teilweise eine Vorverlegung auf den 11. November, 11:11 Uhr, eingebürgert. Die Fastnacht erreicht ihren eigentlichen Höhepunkt in der Fastnachtswoche. Dabei gibt es insbesondere am Rosenmontag entsprechende Umzüge.

Die größten Umzüge finden in den Karnevalshochburgen statt, wie zum Beispiel Köln, Mainz und Düsseldorf. Auch auch weiter südlich, etwa in Frankfurt am Main, Mannheim oder Karlsruhe gibt es große Umzüge mit mehreren hunterttausend Besuchern.

Ende des Karnevals ist schließlich der Aschermittwoch. Sein Termin hängt somit mittelbar von der Lage des Osterfestes ab.

 




Faschings-Rezept

- der Urschrei "Humba" und "Helau", befreit sofort vom seelischen Stau

- das Schunkeln links, rechts, auf und nieder, ist Medizin für alle Glieder

- das Singen aus voller Brust, vertreibt sofort den größten Frust

- und sind die Bandscheiben in Fransen, hängt man sie wieder ein, beim Tanzen

- Jeck sein, das befreit, geniert Euch nicht, Ihr lieben Leut !

Das ist nicht nur eine Devise,

das ist eine Psychoanalyse.

Fasching ist, so steht da drin,

viel besser, als jede Medizin.

Vor allem wirkt das auch viel schneller,

Fasching holt die Gesundheit aus dem Keller.

 



 

 

 





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